Gemeinderat genehmigt Zuschuss zur Pumpenerneuerung

In seiner Sitzung vom 6. November 2018, hat der Theilheimer Gemeinderat dem Zuschussantrag der Fussballabteilung einstimmig zugestimmt und ein eine Zuschuss zum Austausch der defekten Pumpenanlage bewilligt. 30% der Beschaffungssumme oder 1.400 €, helfen uns hier gewaltig, das tiefe Loch ein wenig aufzufüllen, welches die Sanierung der Sportplatzbewässerung in diesem Jahr gerissen hat.

Der vorherige Abteilungsleiter Fussball, Gerhard Braun, hatte im Juli 2017 bereits schon einmal einen entsprechenden Zuschussantrag gestellt, allerdings seinerzeit zur Reparatur der Pumpe. Einen entsprechenden Zuschuss hatte der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 11.07.2017 damals einstimmig genehmigt.

Durch das Engagement und den Einsatz unseres Abteilungskassiers, konnte der Hersteller damals aber im Nachhinein überzeugt werden, die Pumpe auf Kulanzbasis zu tauschen. Somit wurde der Zuschuss in 2017 nicht abgerufen.

Wegen des späten Eintreffens der fertig montierten Austauschpumpe, hat sich die Wiederinbetriebnahme allerdings bis in den Mai dieses Jahres verschoben. Diese Pumpe lief dann genau dreimal.

Wie sich dann im Nachhinein bei der Überprüfung der Pumpe bei einem Würzburger Unternehmen herausgestellt hat, befand sich im Pumpengehäuse immer noch die alte Originalpumpe aus dem Jahr 2005. Das heißt also, dass die Austauschpumpe, welche wir im Jahr 2016 als Ersatz für die defekte Pumpe aus 2005 für rund 4.500,- € gekauft hatten, wurde uns niemals geliefert. Auch wurde die auf Kulanz getauschte Pumpe niemals an uns ausgeliefert. Wir wurden hier zweimal von einer Firma aus dem Landkreis Würzburg betrogen. Leider gibt es diese Firma seit Ende Juli 2017 nicht mehr und auch keinen Rechtsnachfolger.

Die Kosten für den Ersatz dieser Pumpe, ein neues Magnetventil, welches die Befüllung der Zisterne regelt, ein neues Druckausgleichsgefäß, sowie verschiedene Elektro- und Wasseranschluss-Installationsmaterialien, belaufen sich auf ca. 4.690,00 €, was ca. 12% über dem, in 2017 beantragten Betrag liegt.

Die Unterwasserpumpe soll durch zwei Kreisel-/Ansaugpumpen, eine Hochdruckpumpe für die Beregnungsanlage des unteren Platzes und eine kleinere Pumpe für den Betrieb des sogenannten RollcarTs am oberen Platz, ersetzt werden. Diese Pumpen werden dann auch nicht mehr in der Zisterne installiert, sondern „trocken“ im Betriebsgebäude II. Dadurch müssen keine Strom führenden Elemente unter Wasser betrieben werden und das Fachpersonal muss auch nicht bei jeder Störung in die Zisterne klettern. Auch können die beiden Plätze unabhängig von einander bewässert werden.

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